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3 Video-Editing Trends für 2026, die du kennen musst

Social Media Kurzinhalte entwickeln sich rasant weiter. Während wir vor ein paar Jahren noch wackelige 15-Sekunden-Clips gefeiert haben, erwarten Nutzer heute extrem hochwertigen, schnellen und klar formatierten Content. Hier sind die 3 wichtigsten Video Trends für 2026, die ich im Berufsalltag umsetze:

1. "Retention-Editing": Das Tempo entscheidet

Nutzer langweilen sich schnell. Jede Pause, jedes "Ähm" oder jede Sekunde ohne visuelle Veränderung erhöht die Absprungrate im Video. Beim sogenannten Retention-Editing wird gnadenlos alles weggeschnitten, was den Flow bremst. Wir arbeiten mit dynamischen Zooms ("Jump Cuts"), rein- und rausfliegenden Elementen und textlichen Verstärkern (Subtitles), um das Auge alle 1,5 Sekunden neu zu triggern.

2. Dynamische, design-fokussierte Untertitel

Untertitel sind kein "Nice-to-have" mehr. 80% der Reels und Shorts werden auf mute angeschaut oder beim Scrollen im Hintergrund gehört. Die Schriftart muss zur Marke passen, die Wörter müssen dynamisch aufpoppen ("Karaoke-Style") und bei wichtigen Schlagwörtern farblich in der Akzentfarbe der Brand markiert sein. Sie lenken den Blick direkt in die Bildmitte.

3. Sounddesign & ASMR-Elemente

Man vergisst es oft: Audio macht 50% der Videoerfahrung aus. Das reine Sprechen wird ergänzt mit dezenten, aber markanten "Swooshs", "Pops" oder realen Umgebungsgeräuschen. Hast du ein physisches Produkt? Lass es auf den Tisch klopfen – und stell das Mikrofon laut dafür. Das verleiht den Videos eine Haptik, die visuell kaum erreichbar ist.

Dein Schnittrhythmus sollte so individuell sein wie deine Brand. Experimentiere mit den Trends, finde deinen eigenen Stil und achte darauf, dass jede Sekunde deines Videos einen Mehrwert liefert.